Welche Marken und Tabaksorten gibt es?

TabakDer Warenhandel bietet eine grosse Auswahl in Sache Geschmacksrichtung an. Von altbewährten Früchten bis hin zu orientalischen Aromen steht dem Shisha Verbraucher nichts im Wege. Shisha-Tabak gibt es zum Beispiel in den Sorten Apfel, Pfirsich, Vanille, Melone, Kokosnuss, Minze, Mocca und noch in vielen anderen Geschmacksrichtungen.

Woraus besteht der Shisha-Tabak?

Nebst Tabak natürlich, enthält der Shisha-Tabak Geschmackstoffe.

Der Shisha-Tabak wird ausser diesen beiden Inhaltsstoffen mit Melasse versetzt. Dieses Nebenprodukt der Zuckergewinnung ist die Grundsubstanz des Wasserpfeifentabaks und verleiht ihm ein süssliches und milderes Aroma.

Glycerin wird als Feuchthaltemittel beigefügt und sorgt beim verdunsten des Tabaks dafür, das auch Qualm entsteht.

 

Die Entstehung des Shisha-Tabaks

In Ägypten ist Molasse seit Anfangs des neunzehnten Jahrhunderts mit der Zeit der osmanischen Regierungsgewalt in Gebrauch, denn die Osmanen brachten den „Tombak“, eine Tabakart, aus der Türkei mit, wie sie dort und im Iran angebaut wird. Laut Erzählungen ist der heute gebräuchliche Tabak mit Melasse folgendermassen im arabischen Raum entstanden: Ein Ägypter soll beim Dessert seines Abendessens, bestehend aus Brot und Zuckerrohrsirup gesessen sein, als er kleckerte und ein paar Tropfen seines Desserts auf den brennenden Tabak fielen. Dies schmeckte so engenehm, dass ihm der Einfall kam, den Tabak mit diesem Sirup zu vermischen. Damit legte er den Grundstein zur heutigen Shisha-Tabak -Produktion.

Die Herstellungsmethode des Tabaks wurde von den Tabakproduzenten und den Händlern übernommen, verbessert und in Päckchen abgepackt. Den Erzeugnissen gaben sie Namen, die sie, da die meisten Konsumenten Bauern waren, von der Natur ableiteten. So entstanden die Rose, der Fluss, die Palme, die Kuh, … Ein ägyptisches Unternehmen begann Mitte der achtziger Jahre mit der Herstellung einer neuen Art von Molasse. Ihr Anliegen war es, den Nikotingehalt zu senken und den schädlichen Teer ganz wegzulassen. Sie fügten auch verschiedene Geschmacksstoffe wie Kräuter und Früchte hinzu. Auch heute noch ist diese neue Molasse in Gebrauch und hat sich um die ganze Welt verbreitet.